NEU!! Hier finden Sie die DD-Blätter und Zuchtbücher online

 

Das Zuchtbuch 2019 ist im Mitgliederbereich online !!

 


 

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Verein Deutsch Drahthaar e.V.

 

Liebe Mitglieder,
liebe Drahthaarfreunde,
die derzeitige Ausbreitung des Corona Virus mit all den damit einhergehenden humanitären und ethisch – moralischen Problemen, hat nicht nur schwerwiegende Auswirkungen und Folgen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft.

Die mit der Krise verhängten Restriktionen, tangieren das Zuchtgeschehen in allen Zuchtvereinen des JGHV.

Dabei ist der Ausfall der Verbandsjugendprüfungen im Frühjahr oder die Übertragung der Wurf- und Zwingerabnahme auf den Tierarzt noch das kleinere Übel, wenn wenigstens die Herbstzuchtprüfungen nach Vorgaben der VZPO abgehalten werden können.

Es sind in vielen Fällen die Züchter, die gedeckte Hündinnen oder bereits gewölfte Welpen haben und mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert sind. Sie bedürfen der Solidarität und Hilfe der Drahthaarfamilie.

Insbesondere Züchter, die mangels Nachfrage oder der vorgegebenen Reiseeinschränkungen “überalterte“ Welpen (10 Wochen +) haben, benötigen Unterstützung.

Insbesondere Züchter können sich untereinander helfen und unterstützen!

Welpenanfragen, denen wegen Leerbleiben der Hündin oder wegen eines wurfschwachen Wurfes, nicht nachgekommen werden kann, können ab sofort von dem betroffenen Züchter, unter Angabe der Kontaktdaten des Interessenten bei mir gemeldet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Heimes
Kontakt: 0176-215 29 793

 


 

Liebe Drahthaarfreunde, Mitglieder, Hundeführer und –führerinnen,

der geschäftsführende Vorstand des VDD e.V. hat im Rahmen einer Videokonferenz am 05.04.2020 nach eingehender Diskussion einstimmig beschlossen:

1. Es ergeht an alle VDD- Gruppen im In - und Ausland die Aufforderung, von der Durchführung von Frühjahrsprüfungen abzusehen.
   

2. Diese Aufforderung gilt auch über den 19.04. bzw 20.04. hinaus und unabhängig davon, ob es  gegebenenfalls in einzelnen Bundesländern diskutierte Lockerungen von den jetzt erlassenen Verboten geben sollte.

Wir sind uns bewusst, dass diese Entscheidung insbesondere bei den betroffenen Hundeführern und Hundeführerinnen Enttäuschung hervorrufen wird. Sie können sicher sein, dass wir uns bei dieser Entscheidung der Bedeutung der Jugendsuche, beschrieben in der VZPO, nicht nur für den jagdlichen Einsatz, sondern auch insbesondere für die Zucht im Klaren waren. Andererseits war die derzeitige gesundheitliche Gefährdungslage für uns alle zu berücksichtigen.

Nach überwiegender Auffassung der Pandemie - Experten ist mit einem ersten Höhepunkt der Infektionen in 2- 3 Wochen zu rechnen, wobei dadurch die Hoffnung auf Lockerung der getroffenen Verbote, zumindest im privaten Bereich sinkt.

Zu berücksichtigen ist desweiteren das Auftreten des VDD e.V. in der Öffentlichkeit. Wir werden gerade in dieser Ausnahmesituation genau unter die Lupe genommen.

Letztlich ausschlaggebend stand bei unserer Entscheidung die Fürsorgepflicht gegenüber unseren Mitgliedern, Richtern und Hundeführern im Vordergrund.

Berücksichtigt werden musste auch, dass es Gruppen gibt, die auf Grund der gesetzlichen Regelungen der Länder unabhängig von etwaigen Lockerungen der Verbote, keine VJP mehr durchführen können, z.B. Niedersachsen, dort sind Frühjahrsprüfungen nach dem 15.4. nicht mehr erlaubt.

Der Internetseite der VDD- Gruppe Württemberg kann entnommen werden, dass dort nach aktueller Rechtslage Hundeprüfungen zumindest bis 15. Juni nicht erlaubt sind. Den Hinweis einzelner Mitglieder, „man könne ja auf andere Bundesländer ausweichen“, haben wir zur Kenntnis genommen, halten ihn aber für nicht umsetzbar.

Fakt ist, dass nach jetzigem Kenntnisstand von jährlich rund 520 VJPen bisher nur 30 durchgeführt werden konnten. Dies bedeutet, dass in der Zeit vom 20.4. bis Anfang Mai – Lockerungen vorausgesetzt – die restlichen Prüfungen durchgeführt werden müssten. Da diese nicht in der gewohnten Form ablaufen könnten, erscheint uns dies logistisch undenkbar.

Bedeutend für uns ist auch, dass hier eine 2 - Klassen - Gesellschaft im VDD.e.V.  geschaffen würde, was dem Geist der „Drahthaar - Familie“ zuwider läuft. Ich bitte daher eindringlich darum, der Aufforderung Folge zu leisten!!

Selbstverständlich werden wir die diesjährigen Prüfungsjahrgänge nicht fallen lassen. In enger Zusammenarbeit mit dem JGHV  wird eine „Notlösung Spurarbeit - Corona 2020“ erarbeitet, die den betroffenen Zuchtvereinen zur Abstimmung vorgelegt wird. Der VDD e.V. unterstützt diese Notlösung, deren Einzelheiten vom JGHV veröffentlicht werden. Diese Notlösung soll für die Zeit vom 16.7. – 15.11.2020 gelten. Es ist angedacht, dass 3 Verbandsrichter mit einem Hundeführer gezielt nach Hasen suchen, um die Hasenspur prüfen zu können. Geprüft wird außerdem die Schussfestigkeit. Andere Wesensfeststellungen, wie im üblichen Prüfungszeugnis aufgelistet, bleiben außen vor. Diese Prüfung kann 2mal absolviert werden und ist in der Ahnentafel zu dokumentieren.

Ich halte dies für eine sinnvolle Alternative, die zudem die Bedeutung der Hasenspur bekräftigt.
Unserer Verantwortung den Prüfungsjahrgängen 2020 entsprechend haben wir entschieden, dass Art.30 Abs.2 der ZO dahin gehend ausgelegt wird, dass die dort erwähnte Spurarbeit auch nach der „ Notlösung Spurarbeit - Corona 2020“ erbracht werden kann.

Art. 31 „Leistungszucht“ Buchstabe a) wird dahingehend interpretiert, dass die VJP dieses Jahr durch die „Notlösung Spurarbeit- Corona 2020“ ersetzt wird.

Wir gehen davon aus, dass damit eine Schlechter - Stellung der betroffenen Hunde vermieden wird. Falls jemand der Meinung sein sollte, der geschäftsführende Vorstand sei zu dieser Änderung nicht befugt, mag er dies kundtun.

Ich bitte darum, dass alle Gruppen ihre betroffenen Hundeführer auffordern, von der „Notlösung Spurarbeit  – Corona 2020“ Gebrauch zu machen, da die Erfahrung lehrt, dass nicht flächendeckend eine HZP mit Spur angeboten werden kann. Hoffen wir, dass unsere HZPen auf Grund entspannter Pandemie - Lage wie gewohnt durchgeführt werden können.

Eine Entscheidung über die Nachholung der abgesagten Gesamtvorstandssitzung und Mitgliederversammlung ist auf Grund der unklaren Lage zur Zeit noch nicht möglich.

Im Rahmen unserer Videokonferenz haben wir auch über die Hegewald 2020 gesprochen und entschieden, dass diese abgesagt wird. Sie können sicher sein, dass uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, wir aber nach Rücksprache mit dem Vorstand der Gruppe Nordbayern zu dieser Entscheidung gelangt sind. Eine Großveranstaltung wie die Hegewald ist unter Berücksichtigung der Fürsorgepflicht für alle Teilnehmer nicht zu verantworten. Auch Experten erwarten in diesem Jahr nicht, dass noch Großveranstaltungen stattfinden können. Selbstverständlich waren auch wirtschaftliche Gesichtspunkte zu beachten. Unser Dank gilt dem Vorstand der VDD-Gruppe Nordbayern, den Mitgliedern und Revierinhabern, die bereits alle Planungen weitgehend abgeschlossen haben.

Zum Schluss wünsche ich Ihnen frohe Ostern, machen Sie das Beste aus der Isolation und bleiben Sie gesund.

VDD e.V
Christoph Heimes
1.Vorsitzender

 

 

STELLUNGNAHME ZUR 2.PRESSEMITTEILUNG DES JGHV VOM 08.04.2020

Der geschäftsführende Vorstand des VDD e.V. bedankt sich bei dem Präsidium des JGHV für die in der Pressemitteilung ausgesprochene Aufforderung von der Durchführung von Frühjahrsprüfungen 2020 in diesem Jahr abzusehen. Der sachlichen, in vielerlei Hinsicht weitsichtigen und dem Gleichbehandlungsgrundsatz und dem Solidaritätsgedanken Rechnung tragenden Begründung in der 2. Pressemitteilung des JGHV gibt es nichts hinzuzufügen.

Bleibt nur zu hoffen, dass alle Zucht- und Jagdgebrauchshundevereine der Aufforderung des JGHV Folge leisten und damit ihrem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Allgemeinheit in dieser besonderen Situation Ausdruck verleihen. Unser Dank gilt dem Präsidium des JGHV auch für die stets offene, vertrauensvolle Diskussion und Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Bewältigung der durch die aktuelle Gefährdungslage entstandenen  Probleme, insbesondere auch derjenigen, die sich im Falle einer Absage der Prüfungen für die Zuchtvereine im Zusammenhang  mit den Regelungen in den Zuchtordnungen ergeben. Die Notlösung Hasenspur – Corona 2020- ist der geeignete Weg auch diesem Problem zu begegnen.

Auch dafür herzlichen Dank. Bleiben Sie gesund.

VDD e.V
Christoph Heimes
1.Vorsitzender

 


 

Für Röntgenbilder zu HD, OC(D) der Schulter und ED bitte nur aktuelle Formulare verwenden, die hier unter Download Formulare auszudrucken sind.

Hauptzuchtwart Sigurd Croneiß, Gutachter Dr. Peter Schunk
 ...zur Homepage Dr. Schunk

 


 

Bilderveröffentlichung in den Rubriken:

Welpen-Anzeigen, Zuchtrüden und Züchteradressen

Liebe Deutsch-Drahthaarfreunde, ab sofort haben Sie die Möglichkeit auf der Homepage des VDD - in den Rubriken Welpen/ Wurfanzeigen, Zuchtrüden und Züchteradressen - weitere Bilder zu veröffentlichen. Damit präsentieren Sie zum Beispiel Ihren Zwinger und geben den Interessenten die Möglichkeit, sich die Aufzucht des zukünftigen Welpen anzuschauen. Das schafft Transparenz. Ebenso Welpenbilder ab der 4./5. Lebenswoche und Bilder Ihres Zuchtrüden in verschiedenen Situationen (Kopfbild, jagdliche Bilder etc.) sind für die Besucher unserer Webseite interessant. Für die Bearbeitung und den Zeitaufwand berechnen wir 10,00 € für max. 10 Bilder je Rubrik. Bitte übersenden Sie nur Bilder, die auch vorzeigbar sind. Die Bilder für die Welpen sind mit der Laufzeit der Anzeige gekoppelt. Nachträglicher Austausch der Bilder ist für 5,00 € möglich.
Die Gebühr in Höhe von 10,00 € überweisen Sie bitte mit Ihrem vollständigen Namen und dem Verwendungszweck an: VDD e.V. Zuchtbuchamt, Sparkasse Regensburg, IBAN : DE95 7505 0000 0008 7571 97

Erst nach Eingang der Zahlung werden die Bilder für das Internet freigeschaltet. Eine Überweisung wird frühestens am dritten Arbeitstag auf unserem Konto gebucht. Bitte senden Sie die Bilder nur per E-Mail an Eva Rotter, E-Mail: info@erotter.de (Bilder über WhatsApp werden nicht entgegengenommen!)